Die Momente der Freude. Die Momente, in denen man einfach durchatmet und merkt, es ist alles okay. Momente in denen man weiß wer man ist, wo man hingehört.
Moment der Freiheit, Vitalität, Vollständigkeit. Ich möchte mich einfach wieder wohlfühlen, ohne Kompromisse, ohne Schwierigkeiten. Einfach die Zeit genießen und mich daran erfreuen, dass ich sie erleben darf. Akzeptiert, willkommen, erwünscht.
Ich möchte leben, spüren, laufen. Einfach alle Gedanken ausschalten, alles Schlechte vergessen.
Ich möchte jemanden finden, der mich nimmt wie ich bin. Jemanden, der mein Leben bereichert, mir neue Wege zeigt, Erfahrungen mit mir sammelt. Ich will ich sein. Vollkommen.
Wie soll es denn gut sein, je gut werden, wenn alles schon so kompliziert anfängt. Ich weiß er ist nicht der, den ich will und den ich brauche. Aber er lässt mich vergessen, einen Moment vergessen, dass ich tiefe Verletzungen davongetragen habe.. von dir. Lässt mich die Erkenntnis vergessen, dass der Schmerz doch tiefer sitzt als ich glaubte zu wissen.
Und da ist endlich wieder der, der dir das Gefühl gibt, begehrenswert zu sein. Doch das füllt dich nicht aus und wird es nie. Im Inneren musst du dir selbst eingestehen, dass dein Leben immer noch von deiner Vergangenheit beherrscht wird.
Ich denke an den, dem ich je ganz mein herz schenkte.
Und wen sehe ich, dich!
Ich konnte damals nicht ohne dich und auch heute nicht. Immer muss ich an dich denken, an all die Zeit, die wir zusammen verbracht haben. Immer versteckt sich dein Gesicht in meine Gedanken und in den dümmsten Momenten kommt es raus und .. es macht mich traurig.
Das gerade du, der Junge, der mich so unglaublich enttäuscht und verletzt hat, das gerade du der sein muss, an den ich denke, wenn ich alleine bin.
Wenn es still ist und die Dunkelheit die Gedanken freisetzt und ich nichts sehe, als dich und mich, wie wir glücklich waren.
Und jedes Mal überfällt mich das Gefühl der Trauer, weil ich weiß, dass es vorbei ist, nie mehr so sein wird.
Dabei will ich jemanden wie dich.
Aber ich suche einen Menschen, der mich bedingungslos liebt.. der wie in unserer anfänglichen Zeit meine Macken schätzt, mich nimmt wie ich bin und mir diese Sicherheit gibt, die du mir gegeben hast. Der mir dieses Wohlgefühl schenkt und mich den Rest der Welt vergessen lässt.
Und dann sehe ich dich an, sehe nur noch den Jungen, den Jungen, der an seiner Seite eine neue Freundin führt. Ob du sie genauso liebst? Ob du mich je bedingungslos geliebt hast? Ob ich dir je so viel bedeutet hab?
Warum kann nicht alles so sein wie in diesen schönen Filmen. Wo ist die Romantik auf der Welt geblieben, die Ehrlichkeit? Stattdessen wird sie ersetzt durch Lug und Trug, durch Prahlerei und Selbstgefälligkeit.
Wann ist es endlich soweit, dass du auch einmal diesen Schmerz durchmachst, den jede deiner Opfer über sich ergehen lassen musste.
Denn nachdem sie dich verloren haben, bleiben ihnen nur die Erinnerung und der Schmerz und es fällt schwer sich neu zu öffnen. Sie reden sich ein der nächste wäre der Richtige, dabei fanden sie ihn in dir. Dir, in einer ehrlichen Ausgabe. Und immer glauben sie an die zweite Chance, doch was sie sehen ist der Blick auf eine verlorene Schlacht, auf der sich nun die nächste durchkämpft, bis auch sie zu Boden fällt.
Ich hab dich geliebt. Ich hab dich so sehr geliebt. Das mit uns hätte unendlich werden sollen. Ich dachte wirklich du wärst der. Du wärst er. Ich dachte wirklich, ich würde immer dein sein, du mein.
Doch dann... mit einem Mal, einem Kuss, zerstörst du alles. Zerstörst meine perfekte Welt. Plötzlich ist nichts mehr wirklich gut, nicht mehr annähernd so, wie ich es haben will. Doch ich wollte dich zurück. Ich wollte dich einfach zurück, wollte wieder dein sein und du mein.
Und du.. für dich war alles okay. Du hast dich wohl gefühlt, mit der Situation.. hast dich so wohl gefühlt. Denn was man kennt und was man gewohnt ist, dass gibt einem Sicherheit.
Du hast mich dazu gebracht mich aufzugeben, meine Gedanken zu verlieren, an dich!
Hast mich dazu gebracht, dass mir alles egal ist und ich Sachen mache, die ich gar nicht machen wollte und nur gemacht hab um mich besser zu fühlen. Dabei wusste ich, dass ich mich nicht besser fühlen würde. Ich dachte nur, es könnte dich stören, dich vielleicht verletzen und doch fand ich nicht den Mut es dir zu sagen. Und es hätte auch keine Rolle gespielt, denn du bist glücklich so wie es ist. Du bist glücklich mit ihr.
Mit dem Mädchen, die jetzt wieder dein Leben füllt. Einem Mädchen, mit dem ich mich schon in der Beziehung messen musste, Angst haben musste.
Du warst für mich das letzte Puzzelstück, was mein Leben vollkommen, perfekt gemacht hat. Und dann reißt du es raus. Genauso wie du mein Herz rausgerissen hast. Herzlos, skrupellos.
Dir war doch egal, was ich gefühlt habe. Dir war ganz egal, dass du mich verletzt hast, mich zerstört hast. Dir war nur wichtig, dass es dir gut geht. Dir war das alles egal.
Aber wie kam es dazu? Hab ich mich so schlecht verhalten. Hab ich so viel falsch gemacht, dass es auf einmal nicht mehr so war, wie du es dir gewünscht hast. Dass du nicht mehr gesagt hast, wie sehr du mich liebst, nicht mehr genug Verständnis hattest und nicht mehr für uns kämpfen wolltest. Wie bist du dazu gekommen, dass du auf einmal den Entschluss gefasst hast, dass es zu ende gehen soll, dass du mich verletzen könntest, wenn ich einen Fehler mache.
Warum hast du es dann nicht einfach gesagt, mich vor den Qualen bewahrt. Weil du dir nicht sicher warst? Liebe entsteht nicht durch Streitereien und auch nicht durch Konflikte, Diskussionen. Liebe entsteht nicht durch Sex. Aber vielleicht war genau das der Grund, warum du geblieben bist.
Die Zeit war so wunderschön und hätte es auch bleiben sollen. Es hätte ewig halten sollen, weil du mein warst. Nur du, ich und der Rest der Welt. Das war es, was ich wollte. Man kann nun mal nicht alles haben, sagst du. Ja das stimmt. Aber warum bekommst du dann alles und ich stehe da, mit leeren Händen. Gefangen in meiner Traurigkeit, die ich zu verstecken versuche. Ich weiß, dass ich dich nicht mehr liebe, weiß, dass ich dich nicht mehr will, weiß, dass sich mittlerweile ein tiefer Hass in mir angestaut hat, weiß, dass ich dich verachte, verabscheue.
Du widerst mich an und doch denke ich an unsere Zeit zurück und es macht mich traurig, da ich weiß, dass du der warst für mich. Du warst der Junge, der mein Leben erfüllt hat, mir Kraft gab und mich so unglaublich glücklich gemacht hat. Der Junge, der mich zum Lachen bracht und mit dem ich Spaß hatte, der meine kleinen Macken mochte und mich dazu brachte Dinge zu tun, Dinge mit dir zu erleben, die ich nie gemacht hätte.. ohne dich.
Doch ich weiß auch, dass mich gerade diese Hingabe, diese Liebe so verletzlich, so angreifbar und schutzlos gemacht hat. Und ich weiß, dass du es ausgenutzt hast. Mir mit deinem Handeln ein Stich mitten ins Herz verpasst hast. Ich weiß, dass ich dich wirklich geliebt habe, alles für dich getan hätte und genau deswegen ist es auch so schade. Nun ist meine Welt grau, hast mir die Farbe genommen, doch ich fülle sie mit neuen Farben.