Thoughtful.

Thoughtful.

Donnerstag, 31. Mai 2012



Morgen sehen wir uns! Ich freu mich auf dich! Bei dir strahlt mir die Ehrlichkeit in Gesicht.. vielleicht irre ich mich, aber ich fühle mich erstmal ganz gut bei dem Gedanken..
Eine schöne Nacht wünsch' ich dir!



Freitag, 30. März 2012

Zufällig und doch so bedeutend.


Ein Busch vor Seiner Haustür. Ich sehe ein Blatt, es ist anders als die anderen. Ganz leicht weht es im Wind. 
Es ist gebrochen, nur noch eine Hälfte von dem, was es einmal war. Eine gebrochene Persönlichkeit, gegen sich selbst, ein Individuum voller wunderbaren Zärtlichkeiten, ohne es zu wissen. 
Lange betrachte ich es durch die glasig gewordenen Augen, verursacht durch den Schmerz in meiner Brust. 
Wahrscheinlich durch Zufall und doch so bedeutend bemerke ich wie sich ein Faden, dünn wie ein Haar, vehement an dieses Blatt klammert, als hätte es Angst, es zu verlieren. 
Ich spüre wie die Wahrheit mir ins Gesicht schlägt. Worte, die die Bedeutung der Einsamkeit umschreiben, erschüttern mich und lassen mich Scherz empfinden. 
Könnte dieser dünne Faden, so schwach er auch wirken mag, könnte er sich nicht nur noch ein wenig fester halten, sich an das, ja genau dieses eine Bedürfnis klammen. Das Bedürfnis genau Ihn zu halten. 
Doch dann verschwindet der Faden aus meinem Blickfeld. Ich blicke auf. Besessen versuche ich seinem Blick auszuweichen, in der Angst nämlich meine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle halten zu können. Ich spüre seinen Blick auf mir. Es schmerzt. 
Wie gerne würde ich seine Nähe fühlen, was gäbe ich nur für ein bisschen Zeit..
Mein Blick gleitet zurück auf das Blatt. Und da ist er wieder, ein Faden, dünn wie ein Haar, wie er im Wind tanzt. Und er ist da, neben mir. Ein schöner Schluss wäre das, sicher. 


Doch ich nehme meine Sachen und gehe. Wortlos. Schmerzvoll. 


Der Weg in die Distanz lässt mich meine Gefühle nicht mehr beherrschen. Wie ein Tornado scheint all der Schmerz, unterdrückt und angestaut, aus mir heraus zu pusten. 
Nicht eines letzten Blickes würdigte ich ihn. 


Fahr vorsichtig!
Es ist so schrecklich schade. 

Sonntag, 18. März 2012

Mittwoch, 1. Februar 2012

Ablenkung.



Es war nicht viel, und doch eine große Menge. Es war ein großer Schlag ins Gesicht der Treue. Denn auch wenn das Gewissen, erpicht auf die Erfüllung seiner Aufgabe, vehement die beiden Sünder vor der Tat zu trennen versuchte, und es gelang, so schaffte es nicht das Gefühl der Zuneigung zu verbannen. 
Was blieb war der innere Drang nach Nähe zu dieser Person. Gerade diese Person, weil sie den Trost für die von den Vermissten geschaffene Einsamkeit, geben konnte. Eine Einsamkeit, die durch abwesendes Interesse zustande kam, durch Ignoranz und fehlende Selbstinitiative. 
Und so lagen sie da, genossen den süßen Geschmack der Zuneigung, um nur ein bisschen Milderung ihres genickten Herzens zu erfahren. Doch ist dieses kein Verbrechen, sondern Recht.  
Und doch zwickt mir das Gewissen in die Magengegend.